Gut Remeringhausen

Gut Remeringhausen

Das Ensemble wird von dem 1599 errichteten Weserrenaissanceschlösschen und dem 1701 errichteten barocken Herrenhaus geprägt. Man erreicht den Innenhof über ein Brücke und ein Torhaus. Die Brücke wurde 1750 errichtet; das Torhaus wurde 1930 wieder aufgebaut. Eine sehenswerte Sonnenuhr aus dem Jahre 1556 befindet sich am Schlösschen. Der gesamte Gebäudekomplex wird von einem breiten Wassergraben eingerahmt.

Über eine weitere Brücke erreicht man den im Stil eines englischen Landschaftsgarten gestalteten Park.

Fast wie ein Ritterspiel waren die zwei Tage auf dem Gut – nur ging es um die Zukunft  des LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a. G. Aber keine Panik, die Zukunft ist gesichert und der Verein ist kerngesund. Grün, wie der LVM, bleibt die Welt im Lot, ausgewogen, sozial und kundenorientiert.

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Gedanken dazu: Der Kapitalismus ist dem Untergang geweiht

Der Kapitalismus wird als Verlierer aus der gegenwärtigen Krise herausgehen, weil er sich seit 1990 als entfesseltes und unmenschliches Wirtschaftssystem geriert hat.

Solange noch das “sozialistische Wirtschaftssystem” vorhanden war, musste sich die kapitalistische Wirtschaftsordnung als soziale Marktwirtschaft erschaffen. Nach dem Zusammenbruch der östlichen angeblichen sozialistischen Ordnung nimmt dieses System keine Rücksicht mehr. Das Ergebnis zeigt sich als Massenverarmung, Arbeitslosigkeit,  Wirtschafts- und Finanzkrise, ungerechte Umverteilung von unten nach oben sowie Ausbeutung der Welt zulasten des Klimas, der armen Länder und grundlegend als unglaublicher Betrug an den Menschen. Sozialabbau und Abbau der freiheitlichen Grundrechte gehen einher mit Überwachung und Beschneidung der Bürger, mit immer mehr Demagogie und Entfremdung.

Nicht heute oder morgen wird dieses Wirtschaftssystem zugrunde gehen. Dafür gibt es gegenwärtig keine revolutionäre Situation. Unausweichlich wird immer deutlicher, dass sich Kräfte des Fortschritts sammeln und einigen müssen, um diesen Prozess zu beschleunigen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Rechtsstaat mit seiner freiheitliche Demokratie in der Lage sein wird, sich zu erneuern und zu reformieren. Solange aber der Staat (als Zusammenfassung aller Staaten) den Banken Billionen von Dollars und Euros liefert, um dieses ungerechte System am Laufen zu halten und nicht die grundlegenden Fragen stellt, um richtige Antworten für eine gerechte Zukunft zu finden, bleibt die gesellschaftliche Entwicklung in dieser Hinsicht ungewiss.

Karl May konnte so etwas noch nicht erleben

Das war eine Horrormeldung.

Gerade haben wir einen sehr erfolgreichen Workshop in Bad Segeberg beendet. Während der anschließenden Auswertung wird mein Kollege mir schräg gegenüber sehr nervös. Schweißperlen treten ihm nicht wegen der Hitze auf die Stirn. Sein Autoschlüssel ist weg, spurlos verschwunden. Er befragt alle Anwesenden. Keiner hat seinen Schlüssel gesehen. Die Sucherei geht los. Hotelrezeption, Servierpersonal, alle Kollegen werden mehrmals befragt. Viele versuchen zu helfen, ohne positives Ergebnis. Alle Handlungen der letzten Stunden wurden rekonstruiert: Koffer ins Auto gebracht. Von außen verschlossen. Auf die Toilette. Zur Auswertung. Nichts Besonderes.

Der Schlüssel kann auch nicht im Wagen sein. Bei einem gleichen Autotyp getestet, wann sich die Türen automatisch verschließen und wann nicht. Dass der Schlüssel im Auto liegt, konnten wir ausschließen. Der Schlüssel war weg; verlegt, verloren oder gestohlen.

Mit der Mercedes-Werkstatt während der Mittagszeit telefoniert. Der zuständige Mann ist zu Tisch. Nach einer halben Stunde erneut: Um den Schlüssel noch am gleichen Tag zu ersetzen, hätte es 250 € gekostet.

Der Schwiegervater wird eingeschaltet. Von Münster nach Bad Segeberg solle er den Ersatzschlüssel aus der Wohnung meines Kollegen mit der Bahn bringen. Sicher ist sicher. Fahrkarte erworben für 50 € und noch den Nachmittagszug erreicht.

Dann drückt nochmals die Blase. Mein Kollege geht zur Toilette. Mitten auf dem Waschbecken liegt sein Schlüssel. Seine Lebenssäfte kehren zurück. Die blasse Haut wird frisch. Ein übler Scherz? Wir wissen es nicht. Der Schwiegervater kann in Osnabrück den Zug verlassen und zurückfahren.

Und die Lehre aus der Geschichte: Traue deiner eigenen Wahrnehmung nicht immer und habe immer einen Ersatzschlüssel am Mann – nur wo am Mann, dass kann ich noch nicht sagen.

Rücktritt des Parteivorsitzenden Matthias Platzeck

Der Rücktritt des Parteivorsitzenden Matthias Platzeck deutete sich an. Obwohl viele ihr bedauern ausdrücken, war klar, dass dieser führungsschwache Mann auf Dauer für der SPD keinen Nutzen gebracht hätte. Seine Anstrengungen waren sichtbar; doch geringes fachliches und geistiges Profil, wenig politische Weitsicht und fehlende Führungsstärken waren ihm ständig anzumerken. Nur “Deichgraf” zu sein und angeblich so beliebt, reichen nicht aus, um die SPD wieder zu einer Volkspartei erstarken zu lassen. Diese Partei hat ihre Basis verloren ! Als Führungskraft einer Volkspartei heißt es auch, für das Volk Politik zu machen. Unter der Führung von Schröder, Müntefering und zuletzt auch unter Platzeck war davon nicht mehr viel übrig geblieben. Wenn der Nachfolger Beck das erkennt, dann kann die SPD wieder Anerkennung und Erfolge haben.

Die Renten sind sicher

Norbert Blüm war das, der gesagt hat, “die Renten sind sicher”. Er lebt inzwischen im Ruhestand mit vergoldeten Pensionen eines Politiker. Nebenbei macht er sich noch zum Affen als alter Onkel, der Geschichten für Kinder erzählt. Die Renten sind natürlich nicht sicher. Das Volk wurde wieder einmal verarscht.
Und die Verarschung geht weiter. Müntefering und Konsorten geben nun schon öffentlich bekannt, dass steuerliche Vergünstigungen ab 2008 nicht verlängert werden sollen. Dazu mahnt er erneut zusätzliche, private Altersvorsorge der Bürger an. “Es hilft nicht, Lotto zu spielen, es hilft nicht Balalaika zu spielen und zu hoffen, daß man damit morgen und übermorgen Geld in der Tasche hat”, wiederholte der Vizekanzler am 10.03.2006 im Bundestag eine zuvor kritisierte Äußerung in leicht abgewandelter Form. Der macht es sich leicht; auch er sitzt im Trocknen. Was Kasupke dazu sagt, lesen wir in der Berliner Morgenpost.

Arbeitslosigkeit im Februar

Während Schröder die Politik der ruhigen Hand favorisierte und kaum mehr erreichte, als steigende Arbeitslosigkeit, hat Merkel nach 100 Tagen ihrer Macht auch nichts besseres zu bieten. Ausreden und Verschleierungstaktiken kennzeichnen deren neue Regierung. Politik der kleinen Schritte nennt es die neue Kanzlerin. In Wahrheit nichts Neues aus Berlin. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte das am 01.03.2006 einen Totalausfall der Schwarz-Roten-Koalition. – Nur hilft uns das nicht weiter. Lösungen sind gefragt; keine globale Verdammung der Wirtschaft und keine Knebelung der unschuldig in die Arbeitslosigkeit geratenen Menschen. Hier ist Konsenz gefragt und keine Ideologie der Verfestigung der Gegensätze. Kleine Schritte reichen da nicht aus; nur der große Wurf. Merkel muss handeln, sonst hat sie verspielt.

Stduie der Cambrdige Unievrstiät

…Luat eienr Stduie der Cambrdige Unievrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whctige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbae stmimt. Der Rset knan in eienm völilegen Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden. Das ist, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset. Ertsuanlcih, Nihct?