Gut Remeringhausen

Gut Remeringhausen

Das Ensemble wird von dem 1599 errichteten Weserrenaissanceschlösschen und dem 1701 errichteten barocken Herrenhaus geprägt. Man erreicht den Innenhof über ein Brücke und ein Torhaus. Die Brücke wurde 1750 errichtet; das Torhaus wurde 1930 wieder aufgebaut. Eine sehenswerte Sonnenuhr aus dem Jahre 1556 befindet sich am Schlösschen. Der gesamte Gebäudekomplex wird von einem breiten Wassergraben eingerahmt.

Über eine weitere Brücke erreicht man den im Stil eines englischen Landschaftsgarten gestalteten Park.

Fast wie ein Ritterspiel waren die zwei Tage auf dem Gut – nur ging es um die Zukunft  des LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a. G. Aber keine Panik, die Zukunft ist gesichert und der Verein ist kerngesund. Grün, wie der LVM, bleibt die Welt im Lot, ausgewogen, sozial und kundenorientiert.

foto_082009_003

21 Aug 2009 | Zeitgeschehen - 1 Kommentar

Gedanken dazu: Der Kapitalismus ist dem Untergang geweiht

Der Kapitalismus wird als Verlierer aus der gegenwärtigen Krise herausgehen, weil er sich seit 1990 als entfesseltes und unmenschliches Wirtschaftssystem geriert hat.

Solange noch das „sozialistische Wirtschaftssystem“ vorhanden war, musste sich die kapitalistische Wirtschaftsordnung als soziale Marktwirtschaft erschaffen. Nach dem Zusammenbruch der östlichen angeblichen sozialistischen Ordnung nimmt dieses System keine Rücksicht mehr. Das Ergebnis zeigt sich als Massenverarmung, Arbeitslosigkeit,  Wirtschafts- und Finanzkrise, ungerechte Umverteilung von unten nach oben sowie Ausbeutung der Welt zulasten des Klimas, der armen Länder und grundlegend als unglaublicher Betrug an den Menschen. Sozialabbau und Abbau der freiheitlichen Grundrechte gehen einher mit Überwachung und Beschneidung der Bürger, mit immer mehr Demagogie und Entfremdung.

Nicht heute oder morgen wird dieses Wirtschaftssystem zugrunde gehen. Dafür gibt es gegenwärtig keine revolutionäre Situation. Unausweichlich wird immer deutlicher, dass sich Kräfte des Fortschritts sammeln und einigen müssen, um diesen Prozess zu beschleunigen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Rechtsstaat mit seiner freiheitliche Demokratie in der Lage sein wird, sich zu erneuern und zu reformieren. Solange aber der Staat (als Zusammenfassung aller Staaten) den Banken Billionen von Dollars und Euros liefert, um dieses ungerechte System am Laufen zu halten und nicht die grundlegenden Fragen stellt, um richtige Antworten für eine gerechte Zukunft zu finden, bleibt die gesellschaftliche Entwicklung in dieser Hinsicht ungewiss.

15 Mrz 2009 | Zeitgeschehen - 0 Kommentare

100.000 km

Am 09.12.2008 erreichte ich mit meiner E-Klasse 100.000 km. Das Auto ist ein Auto, mehr Auto braucht man nicht.

tacho_10000001

30 Dez 2008 | Zeitgeschehen - 0 Kommentare

Karl May konnte so etwas noch nicht erleben

Das war eine Horrormeldung.

Gerade haben wir einen sehr erfolgreichen Workshop in Bad Segeberg beendet. Während der anschließenden Auswertung wird mein Kollege mir schräg gegenüber sehr nervös. Schweißperlen treten ihm nicht wegen der Hitze auf die Stirn. Sein Autoschlüssel ist weg, spurlos verschwunden. Er befragt alle Anwesenden. Keiner hat seinen Schlüssel gesehen. Die Sucherei geht los. Hotelrezeption, Servierpersonal, alle Kollegen werden mehrmals befragt. Viele versuchen zu helfen, ohne positives Ergebnis. Alle Handlungen der letzten Stunden wurden rekonstruiert: Koffer ins Auto gebracht. Von außen verschlossen. Auf die Toilette. Zur Auswertung. Nichts Besonderes.

Der Schlüssel kann auch nicht im Wagen sein. Bei einem gleichen Autotyp getestet, wann sich die Türen automatisch verschließen und wann nicht. Dass der Schlüssel im Auto liegt, konnten wir ausschließen. Der Schlüssel war weg; verlegt, verloren oder gestohlen.

Mit der Mercedes-Werkstatt während der Mittagszeit telefoniert. Der zuständige Mann ist zu Tisch. Nach einer halben Stunde erneut: Um den Schlüssel noch am gleichen Tag zu ersetzen, hätte es 250 € gekostet.

Der Schwiegervater wird eingeschaltet. Von Münster nach Bad Segeberg solle er den Ersatzschlüssel aus der Wohnung meines Kollegen mit der Bahn bringen. Sicher ist sicher. Fahrkarte erworben für 50 € und noch den Nachmittagszug erreicht.

Dann drückt nochmals die Blase. Mein Kollege geht zur Toilette. Mitten auf dem Waschbecken liegt sein Schlüssel. Seine Lebenssäfte kehren zurück. Die blasse Haut wird frisch. Ein übler Scherz? Wir wissen es nicht. Der Schwiegervater kann in Osnabrück den Zug verlassen und zurückfahren.

Und die Lehre aus der Geschichte: Traue deiner eigenen Wahrnehmung nicht immer und habe immer einen Ersatzschlüssel am Mann – nur wo am Mann, dass kann ich noch nicht sagen.

Rücktritt des Parteivorsitzenden Matthias Platzeck

Der Rücktritt des Parteivorsitzenden Matthias Platzeck deutete sich an. Obwohl viele ihr bedauern ausdrücken, war klar, dass dieser führungsschwache Mann auf Dauer für der SPD keinen Nutzen gebracht hätte. Seine Anstrengungen waren sichtbar; doch geringes fachliches und geistiges Profil, wenig politische Weitsicht und fehlende Führungsstärken waren ihm ständig anzumerken. Nur „Deichgraf“ zu sein und angeblich so beliebt, reichen nicht aus, um die SPD wieder zu einer Volkspartei erstarken zu lassen. Diese Partei hat ihre Basis verloren ! Als Führungskraft einer Volkspartei heißt es auch, für das Volk Politik zu machen. Unter der Führung von Schröder, Müntefering und zuletzt auch unter Platzeck war davon nicht mehr viel übrig geblieben. Wenn der Nachfolger Beck das erkennt, dann kann die SPD wieder Anerkennung und Erfolge haben.

Richterin Brinkema im Prozeß des Moussaoui-Verfahrens

Richterin Brinkema im Prozeß des Moussaoui-Verfahrens

richterin-brinkema.png

(gezeichnet von mir mit Bleistift nach einem Foto; digital bearbeitet)

Die Renten sind sicher

Norbert Blüm war das, der gesagt hat, „die Renten sind sicher“. Er lebt inzwischen im Ruhestand mit vergoldeten Pensionen eines Politiker. Nebenbei macht er sich noch zum Affen als alter Onkel, der Geschichten für Kinder erzählt. Die Renten sind natürlich nicht sicher. Das Volk wurde wieder einmal verarscht.
Und die Verarschung geht weiter. Müntefering und Konsorten geben nun schon öffentlich bekannt, dass steuerliche Vergünstigungen ab 2008 nicht verlängert werden sollen. Dazu mahnt er erneut zusätzliche, private Altersvorsorge der Bürger an. „Es hilft nicht, Lotto zu spielen, es hilft nicht Balalaika zu spielen und zu hoffen, daß man damit morgen und übermorgen Geld in der Tasche hat“, wiederholte der Vizekanzler am 10.03.2006 im Bundestag eine zuvor kritisierte Äußerung in leicht abgewandelter Form. Der macht es sich leicht; auch er sitzt im Trocknen. Was Kasupke dazu sagt, lesen wir in der Berliner Morgenpost.

Arbeitslosigkeit im Februar

Während Schröder die Politik der ruhigen Hand favorisierte und kaum mehr erreichte, als steigende Arbeitslosigkeit, hat Merkel nach 100 Tagen ihrer Macht auch nichts besseres zu bieten. Ausreden und Verschleierungstaktiken kennzeichnen deren neue Regierung. Politik der kleinen Schritte nennt es die neue Kanzlerin. In Wahrheit nichts Neues aus Berlin. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte das am 01.03.2006 einen Totalausfall der Schwarz-Roten-Koalition. – Nur hilft uns das nicht weiter. Lösungen sind gefragt; keine globale Verdammung der Wirtschaft und keine Knebelung der unschuldig in die Arbeitslosigkeit geratenen Menschen. Hier ist Konsenz gefragt und keine Ideologie der Verfestigung der Gegensätze. Kleine Schritte reichen da nicht aus; nur der große Wurf. Merkel muss handeln, sonst hat sie verspielt.

Stduie der Cambrdige Unievrstiät

…Luat eienr Stduie der Cambrdige Unievrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whctige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbae stmimt. Der Rset knan in eienm völilegen Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden. Das ist, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset. Ertsuanlcih, Nihct?

Ist der Ruf erst ruiniert…

… lebt es sich völlig ungeniert.

Gerhard Schröder zeigt es mal wieder allen. Der gelernte Machtmensch wird nun mit Putins Gnaden in den Aufsichtsrat von GAZPROM wechseln. Ein Schelm, der da nichts Böses denkt !

„Lassen Sie uns mehr Freiheit wagen“

„Lassen Sie uns mehr Freiheit wagen“, knüpfte die Bundeskanzlerin an einen ihrer Vorgänger, Willy Brandt, an, der mehr Demokratie wagen wollte.

Was das heißen soll, kann jeder erkennen: Weniger Rechte für Arbeitnehmer und Rentner, Einschränkungen der sozialen Standards, Verschlechterung der Lebenssituation der Mehrheit des Volkes und Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen. Und auf der anderen Seite: Mehr Freiheit für Besserverdienende und das weltweit agierende Finanzkapital.

Schaden wird nicht nur die Gesellschaft wegen dieser Politik der Kälte nehmen. Besonders die Koalitionsparteien werden weiter geschliffen und ihr wenn überhaupt noch vorhandenes soziales Gewissen endgültig verlieren. CDU und SPD schaufeln sich ihr eigenes Grab, indem sie ihre Wählergruppen verprellen und damit den angeblichen Status als Volksparteien verlieren werden.

Frau Merkel will sich an den Arbeitslosenzahlen messen lassen. Das haben ihre Vorgänger Kohl und Schröder auch schon gesagt – ziemlich konkret sogar. Versprochen, gebrochen und nicht zurückgetreten ! So wird es wieder kommen. Die Machtgier der neuen Kanzlerin und derer, die jetzt die Macht unter Mißachtung der wirklichen Machtverhältnisse im Parlament an sich gerissen haben, in keiner Weise unterscheiden. Arme, gebeugte Demokratie…

Und dann noch die Mehrwertsteuerlüge: Zwei Prozent Merkelsteuer hatte die SPD im Wahlkampf angeprangert. Jetzt werden es drei Prozent (zwei gehen auf Merkel und ein Prozent auf Münte). Wo da der Koalitionskompromiß auszumachen ist, wissen nur Eingeweihte. Wir Wähler können da nur Wahlbetrug erkennen.

Du bist Deutschland

Diese Werbekampagne  sollte schnell beendet werden. Das Bild, von der  Netzeitung veröffentlicht, belegt eine sicher nicht gewollte braune Verwandtschaft.

Zusammengegoogelt ( Was soll das denn?)

1 Günter Grass , 2 Harald Schmidt, 3 Martin Walser , 4 Marcel Reich-Ranicki, 5 Wim Wenders, 6 Hans Magnus Enzensberger, 7 Friedrich Merz, 8 Jürgen Habermas, 9 Peter Handke, 10 Christa Wolf, 11 Wolf Biermann, 12 Angela Merkel, 13 Botho Strauß, 14 Umberto Eco, 15 Elfriede Jelinek, 16 Horst Köhler, 17 Gerhard Richter, 18 Ralf Dahrendorf, 19 Alice Schwarzer, 20 Edmund Stoiber, 21 Peter Zadek, 22 Daniel Barenboim, 23 Joachim Fest, 24 Franz Beckenbauer, 25 Hellmuth Karasek, 26 Ulrich Wickert, 27 Karlhein Stockhausen, 28 Peter Stein, 29 Elke Heidenreich, 30 Guido Westerwelle, 31 Klaus Staeck, 32 Frank Schirrmacher, 33 Horst Köhler, 34 Jürgen Flimm, 35 Hans-Olaf Henkel, 36 Peter Schneider, 37 Alexander Kluge, 38 Theo Sommer, 39 Norbert Blühm, 40 Wolfgang Rihm, 41 Hans Küng , 42 Walter Jens, 43 Werner Herzog, 44 Rolf Hochhuth, 45 Volker Schlöndorff, 46 Dieter Hildebrandt, 47 Uschi Glas, 48 Luc Bondy, 49 Günter Netzer, 50 George Soros

Der Wahlbetrug ist fast komplett

Die Alten sind die Dummen, die Jungen an der Nase herumgeführt, die Unternehmer enttäuscht und das Wahlvolk versteht es nicht.Kein großer Wurf, keine wirklichen Zukunftskonzepte, nur Stückwerk und Abzocke. Statt wirklich einmal im Staatshaushalt zu sparen und die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen, wird nur die Einnahmenseite durch mehr Steuern, Abgaben, Wegfall von sinnvollen Erleichterungen für die Menschen erhöht. Es trifft weder die hohen Erbschaften durch eine angemessene Erbschaftssteuer noch das Finanzkapital, dass vom Ausland her agiert und hier in Deutschland die Sozialstandards kaputt macht, die Löhne abdriften läßt. Friedliche Einigkeit der ehemaligen Kontrahenten täuschen nur über die Mängel des Flickwerkes hinweg. Die Staatsschulden werden weiter wachsen, Arbeit wird nicht entstehen, die Arbeitslosigkeit wird sich auf einem Niveau von offiziell ca. 5 Mio. einpendeln und der Konsum im Inland abgewürgt durch eine Mehrwertsteuer von 19 % !

Die Quittung werden sie noch bekommen! Da bin ich sicher. Nur Euphorie kommt deswegen auch nicht auf.

Platzeck soll es richten

Nachdem Schröder die SPD an die Wand gefahren hat und sein Diensthund Müntefering nicht mehr bei Fuß sitzt, soll nun Matthias Platzeck alles wieder richten. Da muss man doch sehr skeptisch sein ! In Brandenburg hat er als Ministerpräsident nichts bewegt; na vielleicht die Türen, sonst eher wenig. Eine Oderflut kommt so schnell nicht wieder und als Deichgraf ist er für die Leistungen anderer hoch gelobt worden. Innerhalb der Koalition mit der CDU besteht nur ein Burgfrieden mit Schönbohm. Durchsetzen konnte er sich nicht. Und über die Probleme des Landes wird der Mantel des Schweigens gelegt. Da erwartet die SPD und das Land nichts Gutes. Aber offenbar hat eine Traditionspartei wie die SPD keine integren Persönlichkeiten mit Durchsetzungskraft, Glaubwürdigkeit und Charisma mehr zu bieten. – Jetzt fehlt nur noch, dass sich der Schröder wieder zurückmeldet….Und der Edmund Stoiber von der CSU hat die Gelegenheit genutzt, den Schwanz angesichts der Probleme des Landes einzuziehen. Soll er doch bleiben, wo der Pfeffer wächst (in Bayern ist alles möglich).

« ältere Einträge