Drei Stunden für einhundertsiebenundfünfzig Seiten Nacherzählung. Gelesen auf dem Flug von Tegel nach Funchal.
Einige Male musste ich die Tränen wegdrücken. Als Mann weint man nicht in der Ãffentlichkeit. Schneyders Sprache klar, offen und ohne Schnörkel. Er, als Kabarettist bekannt und beliebt, als Mensch ist er mir jetzt näher. Der Leidensweg seiner Frau: Unmenschlich und absurd. Das Gesundheitssystem entlarvt sich immer mehr als Zwei-Klassen-Medizin. Sehr lesenswert. Auch für Menschen, die Meister im Verdrängen sind und den Realitäten nicht ins Auge schauen wollen.
Ihr Menschen, raucht nicht mehr. Rauchen tötet auf grausame Weise.