Ubuntu 9.04

Windows Lebewohl.

Alles was man braucht findet man unter Linux. Office, Bildbearbeitung, Flexibilität, Rechnerleistung, Scannen – mit Ubuntu ist man gut aufgestellt. Es ist kostenlos und nicht umsonst. Wer halbwegs mit Windows klargekommen ist, für den ist der Umstieg zu einer Linux – Distribution sehr leicht. ubuntu

Vorteile: Kein Proifiteur verdient mehr Geld an den Softwarebedürfnissen des Users. Bill Gates wird in Armut sterben ;-) .  Ich finde das gut und empfehle es jedem User umzusteigen.

Ubuntu ist derartig innovativ, dass man sich um Aktualisierungen oder weiteres Fachwissen kaum kümmern muss. Und wer es doch macht, ist auf der Sonnenseite. Dann kann man sein System schlank und rank oder auch peppig und grafisch nachgerüstet gestalten. Jedem so, wie er es will oder braucht. Vista ist nur ein Ballast; Linux ist eine Freude. Und ins Netz und an seine Mails kommt man ohne Vorkenntnisse. Mit DSL und Ethernet ist es kein Problem. Da spielt das freie  System seine  Stärken aus.

Aus einem Briefwechsel per Mail mit dem Tagesspiegel Berlin

Aus einem Briefwechsel per Mail mit dem Tagesspiegel Berlin

(Von mir angezettelt, weil diese Zeitung so gut wie nie über Linux und seine Vorteile schreibt):

Guten Tag

seit Monaten stelle ich als aufmerksamer Leser des Tagesspiegel fest, dass immer wieder alles über Windows und ab und an auch über Mac berichtet wird. Linux scheint kein Thema zu sein!? Warum schreiben Sie nicht über die globale und bunte Linuxwelt?

Diese Programme sind heute als Betriebssystem genau so einfach zu installieren und zu nutzen; Distributionen wie Suse 10.0 oder Ubuntu legen für die Ansprüche an den Nutzer keine unüberwindbaren Hindernisse in den Weg. Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Monopolisierung im Gates-Imperium, frei verfügbare Anwenderprogramme (wie OpenOffice, Scribus, Firefox, Thunderbird, Opera – um nur einige zu nennen), unendlich viele Spiele (wer es mag) professionelle Bildbearbeitung mit Gimp usw. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Und keine Viren! Systemabstürze tendieren gegen Null; unter Windows XP, welches ziemlich stabil läuft, sind trotz dieser Aussage immer noch sehr viele Systemprobleme vorhanden. Ich bin gerade deswegen umgestiegen – und wegen der leidigen Systemattacken durch Viren, Würmer und Trojaner (an den Virenschutzprogrammen wird viel zu viel Geld verdient). Die Netzwerkfähigkeit und problemlose Nutzung der DSL-Technik will ich nicht unerwähnt lassen. Digitale Kameras werden erkannt, Scanner sind nutzbar, Drucker werden angesprochen. Neben dem MP3 – Format kann Linux auch das bessere OGG-Format als Komprimierung für Musikdateien anbieten (DR-Kultur / DLF liefern inzwischen nicht mehr als Podcast AVI sondern das OGG-Format!).

Alles in allem große Vorteile für den Nutzer und nicht zuletzt auch für dessen Brieftasche. Selbst große Firnem nutzen zunehmend die Linuxdistributionen. IBM, HP und Sun sind Vorreiter. Sie wissen um die Vorteile und um ihre Unabhängigkeit von Bill Gates und Co.! Die LVM-Versicherung hat beispielsweise ein deutschlandweites virtuelles Netz auf der Basis von RedHat aufgebaut. Über 2500 externe Nutzer greifen auf den Rechner in Münster zu. Diese Firma ist somit unabhängig von Lizenzkosten für Windowsprogramme, wie MS-Office oder XP.

Noch ein Wort zu OpenOffice: In seiner Funktionalität kenne ich keine bessere Officeversion. Seit Jahren arbeite ich damit; erst unter StarOffice und jetzt über die Versionen bis zu 2.0.1 bin ich überzeugter denn je. Eine Einschränkung wäre zu machen: Excel hat einig Funktionen, die ich in der Arbeit benötige, die Calc noch nicht bietet. Dafür ist Calc an anderer Stelle etwas besser.

Also meine Bitte, tun sie etwas für die Freiheit der Anwender; schreiben sie weniger tendenziell für Windows, schreiben sie mehr über die Opensource-Welt und damit über Linux.

Die Antwort vom Redakteur:

“…die Bedeutung und die Vorteile von Linux sind uns in der Redatkion durchaus bewusst, allerdings gibt es bei uns im Hause in verantwortlicher Stelle auch massiv Bedenken gegen Linux-Themen, da sich die Computerseite ausdrücklich vor allem an jene Nutzer wenden soll, die technisch nur sehr wenig erfahren sind. Ihnen sollen wir helfen, mit ihren täglichen Problemen zurecht zu kommen. …

Mit freundlichen Grüßen Kurt Sagatz / Redaktion Computer Der Tagesspiegel, Potsdamer Str. 87, 10785 Berlin Maillto: computerATtagesspiegel.de fon: +49 30 26009-326″

Meine Antwort darauf:

Hallo Herr Sagatz

vielen Dank für Ihre Antwort. Sie belegt einmal mehr, wie abhängig sich eine liberale Zeitung (!) im Denken und Handeln von Bill Gates gemacht hat!?

“die Bedeutung und die Vorteile von Linux sind uns in der Redaktion durchaus bewusst,”

Dann sollten sie dieses Thema nicht unterdrücken. Auch das gehört zum Informationsauftrag der Presse.

“allerdings gibt es bei uns im Hause in verantwortlicher Stelle auch massiv Bedenken gegen

Linux-Themen, da sich die Computerseite ausdrücklich vor allem an jene Nutzer wenden soll,

die technisch nur sehr wenig erfahren sind.”

Diesen Anspruch erfüllen Sie auch mit den bisherigen Artikeln nur bedingt und eben sehr einseitig. Und was heißt “in verantwortlicher Stelle” ? Werden diese Leute für eine freie Pressearbeit bezahlt oder müssen ihre Leser zu diesem Thema ( in dieser mir sehr lieben Zeitung) nur das geliefert bekommen, was o b e n bestimmt wird. Dieses Prinzip kannte ich aus der alten DDR zur genüge; ich war froh, dass das vorbei sei. Schade das sich diesbezüglich offensichtlich die Dinge zu meinen früheren Erfahrungen gleichen!? Für mich gehört zu einer o b j e k t i v e n Berichterstattung auch über den eigenen Tellerrand zu schauen und den Leser mit Informationen zu versorgen, damit er sich f r e i entscheiden kann. Oder sehe ich das falsch?

“Ihnen sollen wir helfen, mit ihren täglichen Problemen zurecht zu kommen.”

Auch Linuxuser wollen Tipps; denen könnten Sie sich stellen. – Und wenn Leser wirklich Probleme mit ihrem PC etc. haben, dann nehmen sie sicherlich nicht den Tagesspiegel zur Hand. Da gibt es andere, (bessere) Möglichkeiten.

Fragen Sie doch mal Ihre Leser, was sie für Informationen und in welchem Umfang wünschen. Das wäre doch einen Beitrag wert.

SuSe update

Nachdem das Update von Suse 9.1 auf 9.3 aufgespielt wurde waren erst einmal einige Orientierungs- und Systemschwierigkeiten zu überwinden. Nunmehr geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Das Tagebuch kann weitergeschrieben werden.