Dröge ging es los. Ein paar billige Blondinenwitze, einige Hiebe unter die Gürtellinie der Ossis und dann das Elend des Kapitalismus: Kündigung eines Mitarbeiters wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage des ZK (steht für “Zentraler Kurierdienst”), Kosten, die nicht von der Krankenkasse getragen werden, um ein Kind durch Delphine zu kurieren  also der ganz normale Wahnsinn im Marktwirtschaftsland.
Dann kommt einer der Mitarbeiter (aus der Ostzone) auf die Idee, eine Travestieshow zu Gunsten des kranken Mädchens zu veranstalten. Es bedarf einiger Überredungskunst, um die Kollegen zu überzeugen. Zu guter Letzt ein Happy End. Die Show ist ausverkauft. Die Männer spielen die schöneren Frauen mit Begeisterung und Ekstase. Und die Show erreicht doch noch einen komödiantischen Höhepunkt. Zwei Stunden, die sich gelohnt haben, wenn man nicht Shakespeare erwartet hat.



